Toni Leistner gibt sich beim Thema Hertha-Wiederaufstieg noch zurückhaltend. Zu den jüngsten Negativ-Schlagzeilen um Keeper Marius Gersbeck will die Mannschaft auch nicht mehr viel sagen.
Neuzugang Toni Leister will sich von den Turbulenzen, die seinen Club Hertha BSC seit Jahren begleiten, vor der kommenden Saison der 2. Fußball-Bundesliga nicht aus dem Konzept bringen lassen. „Alles, was in der Vergangenheit liegt, sollte man ausblenden“, sagte der 32-Jährige im Trainingslager der Berliner in Österreich der Deutschen Presse-Agentur. „Das Team wird neu strukturiert und frisches Blut reingebracht. Man kann nur das beeinflussen, was im Hier und Jetzt passiert und vor uns liegt. Das versuchen wir von Spieltag zu Spieltag umzusetzen.“
Der Abstieg aus der Bundesliga im Mai war der vorläufige Tiefpunkt einer langen Negativentwicklung der Hertha. Mit der Suspendierung von Torhüter Marius Gersbeck kam während des Aufenthalts in Maria Alm nun ein weiteres unrühmliches Kapitel dazu. „Wir haben uns zusammengesetzt und kurz darüber geredet“, sagte Leistner über den Umgang der Mannschaft mit dem Thema. „Mehr wollen wir gar nicht dazu sagen. Das liegt auch nicht in unseren Händen.“
Ob die Hertha als Kandidat für den direkten Wiederaufstieg gilt, kann der vom belgischen Club VV St. Truiden verpflichtete Abwehrspieler nur schwer einschätzen. „Man kommt nicht her, um gegen den Abstieg zu spielen. Der Kader ist auch zu gut, um das gesicherte Mittelfeld anzupeilen“, sagte er. „An den Transfers sieht man, dass es Hoffnung gibt, aufzusteigen. Ob es dann für ganz oben reicht, wird man sehen. Sechs bis acht Teams wollen hoch. Jeder strebt danach, am höchsten zu spielen.“
Kader Hertha BSC Spielplan 2. Bundesliga
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