News von heute: Junge Frau beim Bungee-Jumping in Russland gestorben

Die News von heute im stern-Ticker.

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Die News des Tages im stern-Ticker: 

14.04 Uhr: Von der Leyen – Pressefreiheit auch in EU nicht selbstverständlich

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat mehr Einsatz für den Schutz von Medien und Journalisten gefordert. Auch in der EU dürfe die Pressefreiheit nicht „als selbstverständlich angesehen“ werden, erklärte von der Leyen zum internationalen Tag der Pressefreiheit. „Daran wurden wir in letzter Zeit schmerzlich erinnert.“ Demokratie ohne freie und unabhängige Medien könne nicht funktionieren. „Wir müssen Journalisten um jeden Preis schützen.“ In der EU stehen eine Reihe von Mitgliedstaaten in der Kritik, weil sie in den vergangenen Jahren die Medienfreiheit eingeschränkt haben. Die EU-Kommission hatte im März ausdrücklich Ungarn, Polen und Slowenien in dieser Frage kritisiert.

Pressefreiheit: Deutschland rutscht ab 12.54

13.57 Uhr: Deutscher in den Niederlanden erschossen

Ein 29-jähriger Mann aus Aachen ist im Grenzort Hoensbroek im Südosten der Niederlande erschossen worden. Das teilte die Polizei in Heerlen mit. Hintergründe des Vorfalls blieben zunächst unklar. Die Polizei machte auch noch keine Angaben darüber, wie viele Personen mutmaßlich an der Tat beteiligt waren. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Sonntag gegen 17.30 Uhr. Ein Krankenwagen und auch ein Rettungshubschrauber aus Deutschland waren zwar zur Stelle, doch der Mann konnte nicht mehr gerettet werden. Zeugen sahen wohl mehrere Fahrzeuge am Tatort. Eines davon sei inzwischen gefunden und beschlagnahmt worden, wie die Polizei mitteilte. Es werde nun auf Spuren untersucht.

13.54 Uhr: Sea-Watch darf mehr als 450 Bootsmigranten nach Sizilien bringen

Die Seenotretter von Sea-Watch dürfen mit ihren mehr als 450 im Mittelmeer geborgenen Bootsmigranten an Bord im Hafen der sizilianischen Stadt Trapani anlegen. Das teilte die Organisation mit Sitz in Berlin via Twitter mit. Die italienischen Behörden hätten der „Sea-Watch 4“ diesen Hafen zugewiesen, hieß es weiter. Sea-Watch hatte die Menschen seit Donnerstag in mehreren Einsätzen aus Seenot gerettet. Zwischenzeitlich wurde ein Mann nach Angaben von Sea-Watch wegen eines medizinischen Notfalls bereits von Bord des Schiffes gebracht. Am Samstag hatte auch die „Ocean Viking“ laut der Organisation SOS Mediterranee mit 236 Migranten im Hafen der sizilianischen Stadt Augusta angelegt.

13.20 Uhr: Nabu reicht Klage gegen Gaspipeline Nord Stream 2 ein

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat beim Hamburger Verwaltungsgericht Klage gegen den Weiterbau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands eingereicht. Anfang April hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Widersprüche von Umweltschützern gegen eine Mitte Januar erteilte Baugenehmigung zurückgewiesen. „Deshalb bleibt nun nur der Klageweg, um den Schaden an der Ostsee zu begrenzen“, teilte der Nabu mit. Bereits Mitte April hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beim Hamburger Verwaltungsgericht ebenfalls Klage gegen den Weiterbau eingereicht.

13.17 Uhr: Brüssel bestellt nach Sanktionen gegen EU-Vertreter russischen Botschafter ein

Die EU hat wegen der Sanktionen Russlands gegen europäische Vertreter den russischen Botschafter in Brüssel einbestellt. Die von Moskau beschlossenen Einreiseverbote gegen acht Vertreter der EU und ihrer Mitgliedstaaten seien „grundlos“ verhängt worden, sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Der russische Botschafter sei für den Nachmittag einbestellt worden, um ihm die „scharfe Verurteilung und Ablehnung dieser Entscheidung“ zu erklären.

Als Reaktion auf Sanktionen der EU im Fall des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hatte die russische Regierung am Freitag ihrerseits Strafmaßnahmen unter anderem gegen EU-Parlamentspräsident David Sassoli und Kommissions-Vizepräsidentin Vera Jourova verhängt. In Deutschland ist auch der Berliner Oberstaatsanwalt Jörg Raupach betroffen. 

12.38 Uhr: Mindestens 26 Tote bei Schiffsunglück in Bangladesch

Bei einem Schiffsunglück in Bangladesch sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben stieß ein Schnellboot mit dutzenden Passagieren an Bord auf dem Fluss Padma mit einem Frachtkahn zusammen und sank innerhalb weniger Minuten. Fünf Menschen konnten gerettet werden, darunter drei Kinder. Mehrere Menschen wurden zunächst noch vermisst. Ein Augenzeuge berichtete, das Schnellboot sei durch die Wucht des Zusammenstoßes in zwei Hälften zerbrochen, bevor es gesunken sei. Hunderte Dorfbewohner seien herbeigeeilt, um Hilfe zu leisten. 

12.38 Uhr: Handel mit Neugeborenen? Ehepaar im Saarland gefasst

Zwei mutmaßliche Menschenhändler sind im saarländischen Neunkirchen festgenommen worden. Sie werden verdächtigt, als Teil einer kriminellen Vereinigung mit Neugeborenen gehandelt zu haben, teilte die Polizei in Saarbrücken mit. Der 58 Jahre alte Mann und seine 51 Jahre alte Frau sollen mindestens acht hochschwangere Frauen aus Bulgarien nach Griechenland gebracht haben. „Nach der Entbindung sollen sie deren Neugeborene zum Weiterverkauf an andere Mitglieder der Vereinigung übergeben haben“, berichtete die Polizei. „Den Müttern wurde im Gegenzug Geld versprochen.“

Zielfahnder der Polizei fassten die beiden Verdächtigen bereits am vergangenen Donnerstag. Es handele sich bei dem Ehepaar um Bulgaren. Zuvor hatten bulgarische Behörden einen europäischen Haftbefehl erlassen. Das Ehepaar sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

12.36 Uhr: Mindestens 15 Tote bei Taliban-Angriffen in Afghanistan

Bei mehreren Angriffen islamistischer Talibankämpfer im Westen Afghanistans sind mindestens 15 Sicherheitskräfte getötet worden. Mindestens sieben Soldaten starben bei einem Anschlag auf einen Außenposten der Armee im Dorf Schiwan im Distrikt Balak Buluk, wie der Gouverneur der Provinz Farah, Tadsch Mohammad Dschahid, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Unterdessen griffen mehr als 100 Taliban-Kämpfer in der Nacht den Bezirk Farsi in der Provinz Herat an und zündeten zwei Autobomben. Bei den Zusammenstößen seien mindestens acht Sicherheitskräfte der Regierung getötet und mindestens vier weitere verletzt worden, sagte ein örtlicher Sicherheitsbeamter, der anonym bleiben wollte, der DPA. Parallel zum Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan, der am Samstag offiziell begonnen hatte, bleibt die Lage in dem Krisenland angespannt. Mitte April hatte US-Präsident Joe Biden erklärt, er werde ab 1. Mai die Truppen nach Hause holen.

11.44 Uhr: Gericht stärkt Flüchtling bei unwürdiger Situation in anderem EU-Land 

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat die Rechte von Flüchtlingen gestärkt, die zwar von einem anderen EU-Land bereits anerkannt wurden, aber dort einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung ausgesetzt sind. Das Gericht sprach einer aus Nigeria geflüchteten Frau in einem Urteil ungekürzte Asylleistungen zu, weil die Frau sich in Italien für ihren Lebensunterhalt prostituieren musste oder bettelte (AZ: L 8 AY 33/16).

Die Stadt Göttingen hatte die Leistungen mit dem Argument gekürzt, die in Italien bereits als Flüchtling anerkannte alleinerziehende Mutter sei nur nach Deutschland eingereist, um hier finanzielle Leistungen zu beziehen. Außerdem habe sie durch den Gang ins Kirchenasyl ihre Abschiebung sabotiert. Die inzwischen geduldete Frau hielt dem entgegen, sie sei in Italien ohne festen Wohnsitz gewesen, habe Angst um Leib und Leben gehabt und in Deutschland auf Hilfe gehofft. Das Gericht entschied, dass bei materieller Not staatliche Leistungen zwar ein Motiv der Einreise sein könnten, dies aber nicht immer zu einer Leistungseinschränkung führen müsse. Dies gelte bei einer extremen materiellen Notlage, die der Gefahr einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung gleichkomme.

11.35 Uhr: Inflationsrate in Türkei steigt auf mehr als 17 Prozent 

Die Inflation in der Türkei zieht weiter an. Die Verbraucherpreise lagen im April 1,68 Prozent über denen vom Vormonat, wie das türkische Statistikamt mitteilte. Im Jahresvergleich stieg die Teuerungsrate um 17,14 Prozent. Im Vormonat war sie um 16,19 gestiegen.

Lebensmittel waren im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt 16,98 Prozent teurer. Im März lag der Wert bei 17,44 Prozent. Das Land steckt in einer wirtschaftlich schwierigen Lage, die sich auch in hoher Arbeitslosigkeit niederschlägt. Zuletzt hatten die täglichen Corona-Neuinfektionen Rekordhochs erreicht – weshalb die Regierung einen knapp dreiwöchigen Lockdown verhängte. Viele Geschäfte müssen bis Mitte Mai geschlossen bleiben, andere dürfen nur Lieferservices anbieten.

11.12 Uhr: Junge Frau beim Bungee-Jumping in Russland gestorben 

In Russland ist eine 23 Jahre alte Frau beim Bungee-Jumping ums Leben gekommen. Sie sei bei dem Sprung im Nordkaukasus auf einen Felsen aufgeschlagen und noch am Ort gestorben, teilten die Behörden in der Nacht mit. Die Veranstalter der bei Touristen beliebten Attraktion in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien hatten demnach vermutlich die Länge des Seils falsch berechnet. Gegen sie werde nun ermittelt. Beim Bungee-Jumping springt eine durch ein Gummiseil gesicherte Person kopfüber in die Tiefe. Nach dem Unglück am Samstag schrieben lokale Medien, dies sei nicht der erste Vorfall dieser Art im Nordkaukasus.

10.43 Uhr: Söder will noch vor Bundestagswahl weitreichende Klimabeschlüsse 

CSU-Chef Markus Söder hat eine Weiterentwicklung der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland zu einer ökologischen Marktwirtschaft gefordert. Nachhaltiges Wirtschaften sei dazu die Kernaufgabe, sagte Söder vor einer CSU-Vorstandssitzung in München. Beschlüsse solle die große Koalition jetzt erarbeiten und verabschieden. Falls dies nicht in den Fraktionen gelinge, sei er für einen baldigen Koalitionsausschuss. Söder forderte, die bisher bis 2050 geplante Klimaneutralität auf das Jahr 2040 vorzuziehen. Bis 2030 müssen die Einsparung bei mindestens 65 Prozent sein. Für Verbesserungen sei „ein sehr großer Ansatz“, den Kohleausstieg zu beschleunigen. An der geltenden rechtlichen Vereinbarung mit einem Ausstieg bis zum Jahr 2038 müsse dafür nichts verändert werden. Es sollten aber finanzielle Anreize gesetzt werden, früher auszusteigen. „Mehr Kohle für Kohle“, also mehr Geld für einen schnelleren Ausstieg, müsse das Motto werden.

„heute wichtig“ 3. Mai 8.10

10.10 Uhr: Co-Vorsitzender der Jungen Alternative verlässt die AfD 

Der frisch gewählte Vorsitzende der Jungen Alternative (JA), Marvin Neumann, hat seinen Austritt aus der AfD erklärt. Ein Sprecher der Partei teilte auf Anfrage mit, der JA-Vorsitzende habe seinen Austritt nicht begründet. Neumann war in der vergangenen Woche wegen früheren Äußerungen in sozialen Medien in die Kritik geraten.

In einem internen Schreiben der parteiinternen Arbeitsgemeinschaft Verfassungsschutz war unter anderem ein Tweet angeführt worden, in dem es hieß: „Es gibt keine ‚Schwarze(n) Deutsche(n) und Europäer‘. Sie sind bestenfalls Teil der Gesellschaft und besitzen bestimmte Staatsbürgerschaften, aber sie sind nicht Teil einer tradierten authentischen ‚europäische(n) Identität'“. Die Arbeitsgemeinschaft riet dem Parteivorstand, Neumann zum Rücktritt aufzufordern und ihm die Mitgliedsrechte zu entziehen. Andernfalls drohe eventuell eine Beobachtung der JA als erwiesen extremistische Bestrebung durch den Verfassungsschutz. Der Bundesvorstand setzte das Thema daraufhin für diesen Montag auf die Tagesordnung einer Telefonkonferenz.

9.15 Uhr: Riesige Kinderpornoplattform im Darknet gesprengt

Ermittler haben eine der weltweit größten Kinderpornoplattformen im sogenannten Darknet gesprengt. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte, hatte die Darknetplattform „Boystown“ zuletzt mehr als 400.000 Mitglieder. Insgesamt sieben Objekte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hamburg wurden durchsucht. Drei mutmaßliche Verantwortliche und Mitglieder der Plattform aus Deutschland wurden festgenommen. Ein weiterer deutscher wurde auf Grundlage eines internationalen Haftbefehls in Paraguay festgenommen. 

Bei den drei Hauptbeschuldigten handelt es sich laut BKA um einen 40 Jahre alten Mann aus dem Kreis Paderborn, einen 49-Jährigen aus dem Landkreis München und einen 58 Jahre alten, aus Norddeutschland stammenden Mann, der seit mehreren Jahren in Südamerika lebt. Ihnen wird vorgeworfen, die kinderpornografische Plattform als Administratoren betrieben zu haben.

Ein weiterer Beschuldigter, ein 64 Jahre alter Mann aus Hamburg, soll sich im Juli 2019 als Mitglied auf „Boystown“ registriert haben und als einer der aktivsten Nutzer der Plattform mehr als 3500 Beiträge gepostet haben.

8.43 Uhr: Umsatz im Einzelhandel legt spürbar zu 

Der Umsatz im Einzelhandel legt weiter zu: Im März lag er real, also preis-, kalender- und saisonbereinigt, 7,7 Prozent über dem Vormonatsumsatz, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das war demnach das zweitstärkste Umsatzplus verglichen mit einem Vormonat seit Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im März 2020.

Verglichen mit dem März 2020 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach Angaben der Statistiker sogar 11,0 Prozent mehr um  das war wiederum der stärkste Umsatzanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Der Umsatz war dem Bundesamt zufolge zuletzt in allen Branchen höher als im Lockdown-Monat März 2020. Deutliche Steigerungen gab es im Einzelhandel mit  Nicht-Lebensmitteln, hier stand ein Plus von 17,5 Prozent im Vorjahresvergleich. Der Einzelhandel mit  Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im März 2,9 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat.

8.13 Uhr: Kontrolliertes Feuer hüllt Sydney in gefährlichen Rauch

Kontrollierte Brände der australischen Feuerwehr haben die Stadt Sydney in eine gefährliche Rauchwolke gehüllt. Wegen der hohen Luftverschmutzung wurde der Fährverkehr gestoppt, die Bevölkerung wurde aufgefordert, notfalls zu Hause zu bleiben. Einige Gewerkschaften riefen Beschäftigte auf, bei zu starkem Rauch die Arbeit zu unterbrechen. Der Index für Luftqualität zählte mit mehr als 190 zu den schlechtesten weltweit. 

Die Behörden der größten australischen Stadt mussten von weiteren kontrollierten Bränden Abstand nehmen, mit denen schlimmere Buschbrände in Sommermonaten verhindert werden sollen. Nach Angaben der Feuerwehr waren leichter Wind und eine nächtliche Inversionswetterlage für den Rauch in tiefer liegenden Stadtteilen verantwortlich. Im Laufe des Tages sollte sich der Rauch verziehen.

5.47 Uhr: US-Außenminister warnt vor zunehmend „repressiver“ agierendem China

US-Außenminister Antony Blinken hat vor einem zunehmend „repressiver“ und „aggressiver“ handelnden China gewarnt. „Was wir in den letzten Jahren erlebt haben, ist, dass China zu Hause repressiver und im Ausland aggressiver agiert“, sagte Blinken in einem einem Interview mit der CBS-Sendung „60 Minutes“. Die Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen, da Washington vor allem Pekings Menschenrechtslage kritisiert.

Erst vergangene Woche hatte Präsident Joe Biden in seiner ersten Rede vor dem Kongress unterstrichen, keinen Konflikt mit Peking zu suchen. Im Streben um die Vormachtstellung im 21. Jahrhundert würden die USA den „Wettbewerb begrüßen“, betonte Biden. Dies habe er auch Chinas Präsident Xi Jinping gesagt. Jedoch sei die Volksrepublik „das einzige Land der Welt, das die militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Möglichkeiten hat, die regelbasierte Ordnung zu untergraben oder herauszufordern, die uns so wichtig ist und die wir unbedingt verteidigen wollen“.

Wie die KP Chinas ihren 100. feiert 13.45

2.49 Uhr: Zwei Affen getürmt – Aufregung in niedersächsischer Kleinstadt

Zwei Affen sind am Abend aus dem Gehege eines Tierparks in der niedersächsischen Kleinstadt Friesoythe (Kreis Cloppenburg) entkommen – und haben für Aufregung gesorgt. Die Flucht sei wohl möglich gewesen, weil vermutlich der Stromzaun des Tier- und Freizeitparks Thüle (Kreis Cloppenburg) nicht funktioniert habe, sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage der Nachrichtenagentur DPA. Die Polizei sei per Notruf von einem Augenzeugen informiert worden, er habe einen rund einen Meter großen Affen auf der Straße gesehen. Die Beamten hätten schließlich sogar zwei Affen vorgefunden, die auf einem Hausdach und mehreren Bäumen herumturnten.

Die Polizei stand nun aber vor einem nur schwer zu lösendem Problem: Wie die Tiere schnappen? Denn: Ein Einfangen der Affen per Schuss aus einem Betäubungsgewehr sei nicht möglich gewesen. Der zweite Affe wäre geflüchtet und nicht mehr einzufangen gewesen. Daher sei auf diese Maßnahme verzichtet worden. Vielmehr wurde zunächst die umliegende Gegend für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt, um Menschen nicht zu gefährden. Die Lösung sei dann aber doch relativ einfach gewesen: „Nachdem sich keine Menschen mehr im Umfeld der Affen befanden, trieb der Hunger sie wieder zurück in ihr Gehege“, teilte die Polizei mit. Nach zwei Stunden konnte dann für den Straßenverkehr wieder Entwarnung gegeben werden.

1.38 Uhr: Bericht: Berliner Verfassungsschutz stuft Landes-AfD als „Verdachtsfall“ ein

Der Berliner Verfassungsschutz hat einem Zeitungsbericht zufolge den Berliner Landesverband der AfD als extremistischen sogenannten „Verdachtsfall“ eingestuft. Das schreibt die „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf mehrere Sicherheitspolitiker aus dem parlamentarischen Raum. Der Verfassungsschutz kann die Berliner AfD damit auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln beobachten, etwa durch das Anwerben von V-Leuten oder das Abhören von Telekommunikation.

Der Sprecher der für den Verfassungsschutz zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Inneres wollte eine Anfrage der Zeitung zu der Einstufung mit Verweis auf das Berliner Verfassungsschutzgesetz nicht kommentieren. Die Bekanntgabe einer Einstufung als Prüf- oder Verdachtsfall ist laut Gesetz unzulässig.

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1.11 Uhr: Deutsche zahlen im internationalen Vergleich immer noch am liebsten mit Bargeld

Trotz eines Anstiegs der Kartennutzung in der Coronakrise zahlen die Deutschen im internationalen Vergleich immer noch am liebsten mit Bargeld. Nur 38 Prozent möchten beim Einkaufen mit der Karte bezahlen, wie eine Umfrage unter 9000 Konsumenten im Auftrag des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna ergab, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Damit liegen die Bundesbürger weit hinter den internationalen Spitzenreitern Schweden (72 Prozent), Finnland (70 Prozent) und Norwegen (67 Prozent) zurück.

Demnach zahlt fast jeder Zweite in Deutschland (49 Prozent) weiterhin am liebsten bar. Insbesondere Frauen bevorzugten im Supermarkt die Barzahlung (52 Prozent), bei den Männern seien es 45 Prozent.  In Schweden nutzen dagegen nur noch neun Prozent Bargeld, in Finnland 15  Prozent. Nur in Österreich ist Bargeld bei 47 Prozent der Bevölkerung fast genauso beliebt wie in Deutschland.

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