Marathon im Tarifpoker für die Länder: Die Einkommensverhandlungen für den öffentlichen Dienst ziehen sich auch nach tagelangen Gesprächen weiter hin. Heute könnte es zu einem Durchbruch kommen.
Im Tarifstreit der Länder um höhere Gehälter für rund eine Million Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber angenähert. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Morgen aus Verhandlungskreisen erfuhr, verhandelten Spitzen von Verdi und Beamtenbund dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auch in der Nacht zu Samstag weiter. Ein Ergebnis nach dem Vorbild des Abschlusses von Bund und Kommunen schien für diesen Samstag greifbar, wie es weiter hieß.
Die Gewerkschaften hatten auf ein Ergebnis gedrungen, das mindestens diesem Abschluss vom April entspricht. Das damalige Ergebnis hatte steuer- und abgabenfreie Sonderzahlungen von insgesamt 3000 Euro, einen Sockelbetrag von 200 Euro sowie anschließend 5,5 Prozent mehr umfasst.
Gewerkschaften und Arbeitgeber verhandeln in der dritten Gesprächsrunde seit Donnerstag über das Einkommen der Beschäftigten etwa von Universitätskliniken, Hochschulen und Justizverwaltung.
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