Warum das klassische System im Neubau verliert

Noch vor zehn Jahren galt eine Fußbodenheizung als Höhepunkt des modernen Wohnens. Heute erkennen immer mehr Bauherren, dass dieses System für einen Neubau viel zu träge, zu teuer und zu wartungsintensiv ist. Die Infrarot-Direktheizung bietet für die meisten modernen Häuser eine deutlich intelligentere Lösung.

Die Baukosten entscheiden bereits beim Rohbau

Eine wassergeführte Fußbodenheizung kostet für ein Haus von einhundertzwanzig Quadratmetern schnell zwischen fünfzehntausend und zwanzigtausend Euro. Sie benötigen einen Heizraum, einen teuren Verteilerkasten, hunderte Meter Rohrleitungen, eine komplexe Regelung und einen Estrich, der wochenlang trocknen muss. Eine komplette Infrarot-Heizung für dasselbe Haus kostet inklusive hochwertiger WiFi-Thermostate nur etwa sechstausend bis achttausend Euro. Sie benötigen keinen Heizraum, keinen Kamin und keine Gasleitung. Den gewonnenen Raum können Sie als Abstellkammer oder als zusätzliches Badezimmer nutzen, was den Wert des Hauses steigert. Die Montage dauert zwei Tage statt zwei Wochen.

Reaktionszeit und Komfort im Alltag

Der größte Nachteil einer Fußbodenheizung ist ihre Trägheit. Wenn morgens die Sonne scheint und das Wohnzimmer aufheizt, läuft die Fußbodenheizung noch stundenlang nach und überheizt den Raum. Wenn Sie abends aus dem Urlaub zurückkommen, müssen Sie zwölf Stunden warten, bis das Haus wieder warm ist. Ein Infrarotpaneel reagiert innerhalb von zehn Minuten. Sie kommen nach Hause, schalten das Paneel über Ihr Handy ein und haben sofort ein Wärmegefühl. Durch die Zonenregelung können Sie das Schlafzimmer kalt lassen, während das Kinderzimmer warm ist. Diese Flexibilität ist mit einer Fußbodenheizung unmöglich, weil immer das ganze System warm gehalten werden muss.

Wartung, Lebensdauer und Reparaturanfälligkeit

Eine Fußbodenheizung hat eine Pumpe, ein Ausdehnungsgefäß, Ventile und einen Kessel, die alle gewartet werden müssen und nach fünfzehn bis zwanzig Jahren ausgetauscht werden müssen. Wenn ein Rohr im Estrich undicht wird, müssen Sie den ganzen Boden aufstemmen. Ein Infrarotpaneel hat keine beweglichen Teile, kein Wasser und benötigt null Wartung. Die Lebensdauer des Heizelements beträgt über dreißig Jahre und wenn ein Paneel doch einmal ausfallen sollte, tauschen Sie in zwanzig Minuten ein einzelnes Paneel aus, ohne das ganze System lahmzulegen. Auch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist viel einfacher, weil der Solarstrom direkt und ohne Umwege in Wärme umgewandelt wird, ohne dass eine Wärmepumpe dazwischen geschaltet werden muss.

Posts aus derselben Kategorie:

    Keine gefunden